noch freie Gemüseanteile für 2026

Wir haben noch superleckere Gemüse-Anteile für 2026 frei
Wir haben noch Solawi-Anteile für unser superleckeres, lokales Bio-Gemüse zu vergeben.
Meldet euch gerne bei Interesse und Fragen unter kontakt(at)solawi-dortmund.org.
Alle Infos rund um die Solawi Kümper Heide und aktuelle Termine zum Kennenlernen findet Ihr hier.
Wir freuen uns auf Euch!
Katharina, Hennes, Danja, Miriam und Elmar
Die Solawi Kümper Heide kennen lernen
Gerne könnt Ihr Euch vorab einen Eindruck von uns und der Solawi Kümper Heide verschaffen – zum Beispiel beim gemeinsamen Ackern: zu Jahresbeginn legen wir idR monatliche Termine fest, zu denen wir uns gemeinsam treffen und das Solawi-Gärtner-Team unterstützen. Dabei bleibt genügend Raum zum gegenseitigen Kennenlernen und Fragen stellen. Jedes Treffen steht unter einem bestimmten Thema:
Sa, 21.03.2026 14:00h - 17:00h: Wir starten in die Pflanzsaison und bringen das erste Gemüse in die Erde
Sa, 11.04.2026 14:00h - 17:00h: Wir kümmern uns um unsere Nützlingsstreifen, bauen eine Sitzstange für Greifvögel und säen Blumen für die Blühstreifen aus
Sa, 16.05.2026 14:00h - 17:00h: Wir pflanzen Sommergemüse: Zucchini, Tomaten und Co. wollen in die Erde
Sa, 13.06.2026 14:00h - 18:00h: TAG DER OFFENEN GARTENPFORTE
Sa, 18.07.2026 10:00h - 13:00h gemeinsames Ackern im Rahmen, danach Solawi-Sommer-Camp
Sa, 19.09.2026 14:00h - 17:00h: große Ernteaktion - voraussichtlich Kartoffeln und/oder Äpfel werden geerntet
Sa, 10.10.2026 14:00h - 17:00h: Wir ernten Lagergemüse!
Sa, 07.11.2026 14:00h - 16:00h: Wir räumen auf!
Da es zu kurzfristigen Änderungen kommen kann, meldet Euch bitte vorab an unter kontakt(at)solawi-dortmund.org
Erntedankfest und Start der Beitragsrunde 2027
am Sonntag 04. Oktober 2026
Es gibt etwas zu trinken und zu essen, einige Mitmachaktionen und die Möglichkeit zum Plausch. Daneben gebt Ihr wie gehabt Eure Gebote für das kommende Wirtschaftsjahr ab. Eine Anmeldung vorab hilft uns sehr, aber es sind auch Kurzentschlossene willkommen!
weitere Termine 2026
Darüber hinaus könnt Ihr uns im Laufe des Jahres bei verschiedenen Veranstaltungen persönlich kennen lernen – zum Beispiel bei DortBunt,am Sa, 09.05.2026 in Dortmund-Derne und am So, 10.05.2026 auf dem Hansa-Platz und bei dem Tag der biologischen Vielfalt am So, 31.05.2026 am Naturmuseum.
Wir beschließen das Jahr 2026 mit unserem wunderschönen Adventsfest am So, 13.12.2026.
Auch für alle andere Fragen stehen wir Euch gerne zur Verfügung unter kontaktattsolawi-dortmund.org.
Ihr wisst schon, dass Ihr gerne mitmachen möchtet? Unter kontaktattsolawi-dortmund.org könnt Ihr Euch auf die Warteliste setzen lassen und erhaltet die Mitglieds-Erklärung, wenn es noch freie Plätze gibt.
Die Solawi Kümper Heide
Wie alles begann:
Im Jahr 2013 gab eine kleine Gruppe interessierter DortmunderInnen eine Anzeige in der „Schrot und Korn“ auf: „Suchen Landwirt in Dortmund für die Gründung einer Solidarischen Landwirtschaft“. Nach zunächst erfolgloser Suche trafen die interessierte Verbraucherseite und der Lernbauernhof als interessierte Erzeugerseite aufeinander. Ein Jahr später startete die Erzeuger-Verbraucher-Gemeinschaft „Solawi Kümper Heide“ in das erste Ernte-Jahr – getragen von 40 Menschen, welche in der Bieterrunde vorab einen Ernteanteil gezeichnet hatten.
Mittlerweile versorgen wir mit einem tollen Team auf rund zwei Hektar Fläche rund 200 Haushalte in und um Dortmund mit frischem, regionalem, saisonalem Gemüse. Der Name der Solawi bzw. der Erzeuger-Verbraucher-Gemeinschaft leitet sich vom Straßennamen ab, an der der Hof – und der Solawiacker liegen: Der Kümper Heide.
Die Gemeinschaft
Wie der Name „gemeinschaftsgetragene Landwirtschaft“ schon sagt, ist die Gemeinschaft bei dieser Form der Landwirtschaft ein wichtiger Bestandteil. Es gibt im Laufe des Jahres viele Möglichkeiten, den Hof und Acker oder andere Mitglieder kennenzulernen - sei es beim gemeinsamen Ackern, bei Veranstaltungen der Öffentlichkeitsarbeit, im Plenum, bei Festen oder unserem Solawi-Sommer-Camp! Viele unserer Mitglieder sind bereits seit Gründung 2013 dabei und aktiv – sei es auf dem Acker, bei anderen Veranstaltungen oder einfach nur immer wieder freundlich nachfragend und rückmeldend.
Dabei gilt: Mitarbeit ist sehr willkommen, aber grundsätzlich freiwillig. Aber gerade für manche „Städter“ sind beispielsweise die regelmäßige Erntehilfe am Freitagvormittag oder das gemeinsame Ackern am Wochenende ein willkommener Ausgleich zur alltäglichen Büroarbeit. In den monatlichen Treffen im Plenum besteht die Möglichkeit, die Solawi aktiv mit zu gestalten und an Diskussionen zur weiteren Entwicklung teilzuhaben.
Wer gerne langfristig die Idee einer nachhaltig orientierten Landwirtschaft in Dortmund unterstützen möchte, kann darüber hinaus Mitglied im gemeinnützigen Verein „Solawi Dortmund e.V.“ werden.
Wie funktioniert die Solawi Kümper Heide?
Eine Erzeuger-Verbraucher-Gemeinschaft bildet sich jeweils für ein Wirtschaftsjahr – vorab zeichnen alle Interessierte in einer Bieterrunde ihre Ernteanteile. Hierbei gilt auch das solidarische Prinzip: Ausgehend von einem Richtwert für einen ganzen Anteil können Mitglieder ihren monatlichen Beitrag für die Finanzierung des folgenden Wirtschaftsjahres wählen: Damit können Menschen, welche mehr als den Richtwert beitragen, anderen Menschen mit geringeren finanziellen Möglichkeiten eine Teilnahme an der Solawi ermöglichen. Die Summe aller Anteile deckt das vorab kalkulierte Budget für die Produktion der Lebensmittel ab. Die gesamte Ernte im Wirtschaftsjahr wird dann durch alle Mitglieder der EVG gleich und gerecht geteilt.
Wem ein ganzer Gemüseanteil zuviel ist, der/die kann sich diesen mit einer anderen Person teilen: je nach Absprache einfach halbiert, im zweiwöchentlichen Wechsel oder aufgeteilt nach Lieblings-Gemüsesorten.
Damit nicht jede Woche 200 Menschen (und vor allem Autos!) auf den Hof kommen, organisiert sich die Abholung in etwa 20 räumlich geclusterten Abholgruppen – das heißt, eine/r aus einer Abholgruppe holt jeweils das Gemüse für alle Mitglieder der Abholgruppe ab und bringt es in ein eigenes, dezentrales Lager (z.B. eine Garage oder den Räumlichkeiten befreundeter Unternehmen oder Vereine).
Abholzeiten: Geerntet wird in der Regel am Donnerstag und Freitag vormittag, so dass das Gemüse freitags nachmittags und samstags vormittags erntefrisch abgeholt werden kann.
Was gibt es für Gemüse?
Zu Beginn eines Wirtschaftsjahres machen die Gärtner eine Anbauplanung für die kommende Erntesaison. Dabei gilt: regional und saisonal bedeutet auch Schwankungen in der Erntemenge, abhängig von Jahreszeit, Wetterverhältnissen, … Im Spätsommer quellen die Gemüsekisten förmlich über, und unsere Mitglieder müssen sich Gedanken machen über neue alte Methoden der Konservierung (Stichwort Zucchini- und Mangoldschwemme…). Auch hier hilft die Gemeinschaft weiter: mit eigenen Tipps und Rezepten, welche über das interne Diskussionsforum oder den internen Info-Brief weitergegeben werden. Im Winter und vor allem im frühen Frühling ist für einige Wochen Erntepause. Hier versuchen wir durch den vermehrten Anbau von Lagergemüse und den Aufbau zusätzlicher Folientunnel, die gemüsefreie Zeit weiter zu verkürzen. Einen Überblick über unsere Gemüsevielfalt liefert der Ernteplan.
Ob ein ganzer Anteil oder ein halber Anteil passender ist, hängt von vielen Faktoren ab: Wie groß ist der Haushalt? Wie viel Gemüse wird gegessen? Ist genügend Zeit vorhanden für das Kochen und ggf. die Konservierung? Zusätzlich hängt die Größe des Anteils trotz sorgfältiger Planung immer auch von den Wetterbedingungen ab: es gibt gute aber auch (zum Glück weniger) schlechte Jahre. Faustregel ist, dass ein ganzer Anteil für einen Vier-Personen-Haushalt passt, ein halber Anteil für einen Ein- bis Zwei-Personen-Haushalt.
Das Team
Elmar ist zuständig für alle maschinenbetriebenen Arbeiten auf dem Acker und sein Lieblingsgemüse: die Kartoffeln. Außerdem kümmert er sich um die Öffentlichkeitsarbeit und Vernetzung und ist sowieso als Bauer quasi zuständig für alles.
Miriam ist zuständig für alle organisatorischen und finanziellen Belange: Budgetplanung, Personal, Mitgliederverwaltung, Buchhaltung, interne und externe Kommunikation etc. Darüber hinaus schreibt sie, gemeinsam mit Katharina, den Info-Brief für die Mitglieder. Durch ihre Weiterbildung zur Obstbaumwartin NRW ist sie darüber hinaus zuständig für den Ausbau unserer Streuobstwiesen.
Katharina ist als Quereinsteigerin mittlerweile seit vielen Jahren gärtnerisch auf dem Acker tätig und kümmert sich vorwiegend, aber nicht nur, um die Anbau- und Ernteplanung, die Förderung der Biodiversiät und den Bodenaufbau.
Marina ist ausgebildete Gemüsegärtnerin und tritt 2026 die Nachfolge unseres langjährigen Gärtners David an. Wir freuen uns auf die gemeinsame Solawi-Reise :)
Hennes ist unser "Senior-Gärtner" und bleibt uns nach seinem Renteneintritt glücklicherweise als gute Seele auf dem Acker erhalten. Er kümmert sich mit Herz und Tatkraft um die Jungpflanzenanzucht im Gemüseanbau.
Brigitte ist seit vielen Jahren Solawi-Mitglied und unterstützt uns regelmäßig bei allen anfallenden Arbeiten im Gemüsebau.
Danja ist langjähriges Solawi-Mitglied und unterstützt uns in der Solawi-Buchhaltung.
Unterstützung gibt es darüber hinaus von unseren FÖJler*innen (eine Stelle wird seit 2017 über die Solawi finanziert) und einer/m Freiwilligen aus Frankreich sowie in der Saison vielen Praktikant*innen und Ehrenamtlichen.
Unerlässlich ist immer wieder die Mithilfe von Menschen aus der Gemeinschaft. Beim Maschinenreparieren, Schweißen, der wöchentlichen Ernte, Folientunnel aufbauen, etc... Es ist ganz toll, dass hier immer wieder viel geholfen wird.
In der "pflichtlektüre" - Onlinemagazin für Studierende findet sich eine sehr schöne Audioslideshow zu unserer Solawi (Stand 2016) von Judith Wiesrecker und Lars Frensch.


















































































